Gut Dreiviertel der Leser registrieren starken Anstieg von Hasskommentaren

16. Dez 2015 • News • bitkom • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Online & IKT & Elektronik • Sicherheit

Wüste Beschimpfungen, rassistische Beleidigungen, explizite Gewaltandrohungen: Fast jeder zweite Internetnutzer (48 Prozent) hat schon einmal sogenannte Hasskommentare im Internet gelesen. Und jeder neunte Internetnutzer (11 Prozent) hat sich zudem sogar selbst schon einmal als Opfer solcher Äußerungen empfunden. Der Großteil der Leser von Hasskommentaren ist der Ansicht, dass die Zahl dieser Botschaften innerhalb der vergangenen zwölf Monate zugenommen hat: 77 Prozent registrieren einen starken, weitere 10 Prozent einen leichten Anstieg. Nur 11 Prozent nehmen keine Veränderung wahr


Wüste Beschimpfungen, rassistische Beleidigungen, explizite Gewaltandrohungen: Fast jeder zweite Internetnutzer (48 Prozent) hat schon einmal sogenannte Hasskommentare im Internet gelesen. Und jeder neunte Internetnutzer (11 Prozent) hat sich zudem sogar selbst schon einmal als Opfer solcher Äußerungen empfunden, etwa weil er persönlich angegriffen, beleidigt oder bedroht wurde. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Die Mehrheit der Internetnutzer betrachtet Hasskommentare dabei als ernstes Problem: 79 Prozent fürchten, dass sie ein Nährboden für reale Gewalttaten sein könnten. 72 Prozent sagen, solche Äußerungen tragen zu einer Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas bei. „Hasskommentare im Internet sind ein Problem, das uns alle betrifft –Digitalwirtschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft. Wir müssen uns möglichst gründlich und sachlich damit befassen“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom. „Voraussetzung dafür ist, das Phänomen zunächst einmal genauer zu untersuchen und zu begreifen. Dazu wollen wir mit unserer Befragung beitragen.“ In der Studie werden unter anderem die Reaktionen der Leser und Opfer auf Hasskommentare beleuchtet, die Motive der Verfasser, die Rolle des Mediums Internet sowie Lösungsansätze. Die weiteren Ergebnisse im Einzelnen:

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