Kein Wachstum mit Dachflächenfenstern

28. Jun 2018 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Die Hersteller von Dachflächenfenstern warteten in Österreich auch 2017 vergeblich auf einen Aufschwung, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Dachflächenfenstern in Österreich von BRANCHENRADAR.com.


Marktentwicklung am Gesamtmarkt für Dachflächenfenster in Österreich 2014 bis 2017

Obgleich sich die Baukonjunktur in den letzten vier Jahren erfreulich positiv entwickelte, gelang dem Markt für Dachflächenfenster nur eine Seitwärtsbewegung. Zu Herstellerpreisen stagniert das Marktvolumen seit 2014 bei 34 Millionen Euro. Zwar ging es im Neubau in den Jahren 2016 und 2017 wieder moderat nach oben, die Zuwächse wurden aber durch eine konstant erodierende Nachfrage aus dem Gebäudebestand wieder eingeebnet. Im vergangenen Jahr wurde nur noch rund ein Drittel aller verkauften Dachflächenfenster für den Austausch bestehender Bauelemente oder den nachträglichen Dachausbau verwendet. Im Jahr 2010 waren es noch 45 Prozent.

Obgleich sich die Baukonjunktur in den letzten vier Jahren erfreulich positiv entwickelte, gelang dem Markt für Dachflächenfenster nur eine Seitwärtsbewegung. Zu Herstellerpreisen stagniert das Marktvolumen seit 2014 bei 34 Millionen Euro. Zwar ging es im Neubau in den Jahren 2016 und 2017 wieder moderat nach oben, die Zuwächse wurden aber durch eine konstant erodierende Nachfrage aus dem Gebäudebestand wieder eingeebnet. Im vergangenen Jahr wurde nur noch rund ein Drittel aller verkauften Dachflächenfenster für den Austausch bestehender Bauelemente oder den nachträglichen Dachausbau verwendet. Im Jahr 2010 waren es noch 45 Prozent.

Das schwächelnde Bestandsgeschäft ist im Wesentlichen auf zwei Gründe zurückzuführen. Zum einen ist die Anzahl von Dachausbauten im Gebäudebestand seit 2012 rückläufig. Zum anderen verhindern aber auch mehr und mehr die Kapazitätsengpässe im ausführenden Handwerk eine dynamischere Marktentwicklung. Im Jahr 2017 standen neben Dachdeckern auch Spengler ganzjährig auf der Mangelberufsliste. Und da die vorhandenen Personalressourcen in erheblichem Ausmaß im Neubau gebunden waren, konnten vielerorts Bestandgeschäfte entweder nicht mehr in die Auftragsbücher genommen werden oder wurden nur mit deutlichen Zuschlägen angeboten. Die dann doch recht hohen Preise schreckten offenbar so manchen Sanierungswilligen ab.