Kinder lieben Freunde und Familie weit mehr als Internet und TV

16. Jan 2016 • News • Dynata • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Online & IKT & Elektronik • Arbeitswelt • Kultur • Marketing & Medien

Der IKEA "Play Report 2015" zum Spielverhalten zeigt, dass Spielen nicht nur gut für Kinder, sondern für alle Altersgruppen sehr wichtig ist. 86 Prozent der Eltern in der Umfrage sind der Meinung, dass Spielen unentbehrlich ist, damit ein Kind sich wohlfühlt und glücklich ist. Die große Mehrheit der Eltern, Kinder und Jugendlichen sehen die eigenen vier Wände als den optimalen Ort für Spiel und Spaß. Die überwiegende Mehrheit der befragten Kinder spielen lieber mit Freunden oder unternehmen lieber etwas mit ihren Eltern, als zu fernsehen oder sich im Internet zu beschäftigen. Zwei Drittel der Jugendlichen sagen, ihnen sei die Familie wichtiger als Freunde.


IKEA‘ s Play Report 2015 ist eine der am umfassendsten angelegten Marktforschungsstudien über die Entwicklung von Kindern im Hinblick auf Kindeserziehung, Familienleben und die Wichtigkeit vom Spielen.

Die Studie wurde von der in London ansässigen Marktforschungsagentur Family Kids & Youth konzipiert und analysiert und in Zusammenarbeit mit IKEA' s Kinderabteilung angefertigt. Der Panelanbieter Research Now führte die internetbasierte länderübergreifende Feldstudie durch und lieferte auch die Samples der Zielgruppe mit nahezu 30.000 Eltern und Kindern, die in 12 Ländern interviewt wurden.

Betrachtet man die Deutschen, so ist zu erwähnen, dass sie Ihren Kindern im Vergleich zu den meisten anderen untersuchten Ländern mehr Freiheiten geben. Des Weiteren verbringen deutsche Eltern sehr viel Zeit mit Ihren Kindern, während die Kinder ebenso Zeit für das Spielen mit Freunden bekommen.

Zwei Beispiele aus dem IKEA Play Report 2015

  • Bedenken über Fremde sind sehr viel offensichtlicher in Indien (68%), Italien (55%), Großbritannien (54%), Frankreich (50%) und Spanien (47%).
    Eltern in Deutschland (22%), Schweden (24%), China (27%) und den Niederlanden (13%) äußern die wenigsten Bedenken über Fremde. 
  • Elterliche Überfürsorglichkeit fand am wenigsten in Südkorea (25%), Schweden (39%), Deutschland (41%) und Frankreich (42%) statt. Die Annahme der Notwendigkeit von elterlicher Überfürsorglichkeit ist in Indien (75%) und den USA (62%) am höchsten.

Der IKEA PLAY REPORT 2015 basiert zum einen auf Erkenntnissen der Befragung aus dem Jahr 2009 und zum anderen auf der Online-Befragung von knapp 30.000 Eltern und Jugendlichen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Russland, Spanien, Schweden, den USA, Indien, China und Südkorea aus dem Jahr 2014. Die Studie umfasst Interviews mit Eltern von Kindern zwischen 0 und 16 Jahren, mit Eltern von Kindern zwischen 7 und 12 Jahren sowie Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren. Die Umfrageplattform Research Now hat die Befragung in den zwölf Ländern durchgeführt.

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