Klimawandel? Der Winter wird gemacht ...

19. Nov 2019 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Umwelt & Ökologie • Bau & Wohnen • Tourismus, Freizeit & Sport • Produktion

In den Ausbau und Ersatz von Beschneiungssystemen werden in Österreich im heurigen Jahr rund 56 Millionen Euro investiert. Um fünf Prozent mehr als im Jahr 2018, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Beschneiungssystemen in Österreich von BRANCHENRADAR.com


Der Wintertourismus ist eine tragende Säule der österreichischen Wirtschaft. Und Schnee ist wohl hierfür die wichtigste Zutat. Zwar setzte der Schneefall in einigen Regionen Österreichs bereits in der vorigen Woche ziemlich heftig ein, doch falls Frau Holle ihren Job nicht ordentlich macht, muss auf technische Art nachgeholfen werden. Bereits im Jahr 2018 erhöhten sich die Investitionen in Beschneiungssysteme um 2,9 Prozent gegenüber Vorjahr. Für heuer rechnet BRANCHENRADAR.com Marktanalyse mit einem weiteren Anstieg um rund fünf Prozent. Insgesamt dürften im Jahr 2019 daher rund 56 Millionen Euro in neue Propellerkanonen und Schneelanzen investiert werden. Dazu kommt der Aufwand für die notwendige Versorgungsinfrastruktur (Leitungssysteme, Speicherteiche etc.). Auch in den kommenden Jahren ist mit einem robusten Wachstum der Investitionen zu rechnen. Bis 2021 könnten die Herstellererlöse auf über 64 Millionen Euro steigen.

Den stärksten Zuwachs für 2019 melden die Anbieter für Tirol, mit einem Umsatzplus von knapp neun Prozent gegenüber Vorjahr, gefolgt von Salzburg und Oberösterreich mit einem Plus von rund sieben bzw. fünf Prozent gegenüber Vorjahr. In der Steiermark werden im heurigen Jahr um vier, in Vorarlberg um drei Prozent mehr investiert als im Jahr davor. In Kärnten und Niederösterreich ist das Investitionsvolumen stabil.

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