Kryptowährungen trotz Medienhypes in Österreich nur für wenige interessant

19. Jun 2018 • News • GfK Austria GmbH • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Finanzdienste • Bau & Wohnen

Kryptowährungen, und allen voran Bitcoins als prominentestes System dieser Gattung, haben Ende 2017 einen absoluten Hype erlebt - seitdem ging es mit den Kursen wieder deutlich bergab. Für den Großteil der österreichischen Sparer stellen die digitalen Währungen trotz der starken Medienpräsenz keine echte Alternative dar. Die attraktivsten Spar- und Anlageformen bleiben weiterhin das Eigenheim, der Grundstücksbesitz, und, nach einem tendenziellen Rückgang im 4. Quartal 2017, auch wieder der Bausparvertrag.


Stimmungsbarometer Spar- und Anlageformen 2014 bis März 2018

Kryptowährungen trotz Medienhypes nur ein Nischenprodukt und nur für wenige wirklich interessant

Kryptowährungen, und allen voran Bitcoins als prominentestes System dieser Gattung, haben Ende 2017 einen absoluten Hype erlebt – seitdem ging es mit den Kursen wieder deutlich bergab. Für den Großteil der österreichischen Sparer stellen die digitalen Währungen trotz der starken Medienpräsenz keine echte Alternative dar. Die attraktivsten Spar- und Anlageformen bleiben weiterhin das Eigenheim, der Grundstücksbesitz, und, nach einem tendenziellen Rückgang im 4. Quartal 2017, auch wieder der Bausparvertrag. Das Stimmungsbarometer 2018 der GfK Austria liefert die Informationen über aktuelles Interesse der Österreicher an verschiedenen Spar- und Anlageformen – unabhängig von der tatsächlichen Nutzung. Die Österreicherinnen und Österreicher halten auch im Jahr 2018 an ihren Gewohnheiten und Einstellungen rund um das Sparen und Geldanlegen fest. Die Eigentumswohnung/das Haus steht dabei nicht nur weiterhin an der Spitze des Rankings der interessantesten Spar- und Anlageformen, sondern erreicht mit 45% Zustimmung gar einen Höchstwert. Der Abstand zum Grundstücksbesitz, seit zwei Jahren solide auf Rang 2, wächst auf 9 Prozentpunkte – auch das ist ein Rekordwert. Nach einem erneuten Rückgang im Jahr 2017 konnte der Bausparvertrag vorübergehend wieder zulegen und erobert mit 34% Zustimmung den dritten Rang zurück. Online-Sparkonto als moderne Alternative zum klassischen Sparbuch An vierter Stelle, mit 26% Nennungen, liegt das Online-Sparkonto. Vor allem für die Generation der Unter-30-Jährigen stellt dieses zunehmend eine moderne Alternative zum klassischen Sparbuch dar, welches erneut nur einen Wert von 20% erzielt. Investmentfonds konnten im Jahr 2017 deutlich an Interessenten gewinnen. Lagen sie 2016 und in den Jahren zuvor um 15 oder 16%, hatten sie 2017 einen Wert von 24% erreicht. Aktuell betrachten 25% der Österreicherinnen und Österreicher die Fonds als interessante Anlageform – der langfristig positive Trend setzt sich also fort.

Information zur Studien und zum Thema:

Gunther Oswalder
offic@marktmeinungmensch.at
+436643314900

Studiensteckbrief

Jährlich werden 18.000 Österreicher (ab 15 Jahren) hinsichtlich ihres Interesses an Spar- und Anlageformen – unabhängig von der eigenen Nutzung – befragt. Das “GfK Stimmungsbarometer” wird quartalsweise ausgewertet und veröffentlicht.

Seit 2017 werden jährlich 2.000 Österreicher (ab 15 Jahren) hinsichtlich ihres Interesses an Spar- und Anlageformen – unabhängig von der eigenen Nutzung – befragt. Das “GfK Stimmungsbarometer” wird quartalsweise ausgewertet und veröffentlicht. Nachdem die Befragungsmethodik Anfang 2017 auf reine Online-Interviews umgestellt wurde, wurden die dargestellten Trenddaten der Jahre 2014 bis 2016 nur auf Basis OnlineInterviews neu berechnet, sodass die Vergleichbarkeit der Zeitreihe weiter gewährleistet ist

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