Markenkampagnen mit Mut zur Wut wirken

02. Nov 2017 • News • GIM • Blog & Paper • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Marketing & Medien

Eine bemerkenswerte Kampagne von Fitz-Kola zeigt Haltung, die man so von Marken eher selten (vielleicht zu selten) sieht. Und deren Zielsetzung erstaunlich mit der von Mut zur Wut übereinstimmt. Frank Luschnat von GIM zu Markenkampagnen mit Haltung.


Es ist noch gar nicht lange her, da hatten wir es an dieser Stelle von den Herren Trump und Erdogan. Die Treuen unter Euch wissen: Es ging dabei um die 2017er Kampagne von Mut zur Wut. Heute haben wir die bizarr regierenden Staatslenker erneut im Angebot. Und zu ihnen gesellt sich ein weiterer Präsident, der es mit Demokratie und Recht nicht allzu genau nimmt: Vladimir Putin. Die Drei sind Testimonials einer bemerkenswerten Kampagne von Fritz-Kola, die der Brausehersteller im Vorfeld des diesjährigen G20-Gipfels in Hamburg gelauncht hatte: „mensch, wach auf!“

Die Kampagne ist zunächst eine schallende Ohrfeige für die – stets von vielen NGOs kritisierten – Institution des G20-Gipfels. Sie reicht aber weiter, indem sie BundesbürgerInnen angesichts vieler globaler Missstände (Klimawandel, Demokratie-Beschneidungen, soziale Ungleichheit, etc.) zu mehr gesellschaftlichem Engagement aufruft. Und indem sie eben symbolisch die Präsidenten aufwecken soll, damit diese Probleme lösen –  anstatt sie zu verursachen.

 

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