Matratzenmarkt auf Konsolidierungskurs

27. Feb 2017 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der österreichische Markt für Matratzen & Lattenroste schaffte im Jahr 2016 eine schwarze Null. Substanziellen Zuwächsen bei Federkern-Matratzen standen aber erhebliche Rückgänge bei Schaumstoff- und Latexprodukten gegenüber.

Der Trend zu Polsterbetten, speziell Boxspring, setzte in den letzten Jahren den Markt für Matratzen und Lattenroste zunehmend unter Druck. Begünstigt von einer insgesamt steigenden Nachfrage nach Betten konnten die Erlöse im letzten Jahr jedoch stabilisiert werden. Der Herstellerumsatz stagnierte bei 117,1 Millionen Euro.

Der Trend zu Polsterbetten, speziell Boxspring, setzte in den letzten Jahren den Markt für Matratzen und Lattenroste zunehmend unter Druck. Begünstigt von einer insgesamt steigenden Nachfrage nach Betten konnten die Erlöse im letzten Jahr jedoch stabilisiert werden. Der Herstellerumsatz stagnierte bei 117,1 Millionen Euro.

Trotzdem blieb für einige Produzenten die Lage prekär. Denn bis auf Federkern-Matratzen rutschten alle anderen Produktgruppen tief ins Minus. Der Umsatz mit Schaumstoff-Matratzen sank um fünf Prozent geg. VJ, jener mit Latex-Matratzen um sieben Prozent geg. VJ. Und der Markt für Matratzen mit natürlichem Kernmaterial gab sogar um neun Prozent geg. VJ nach.

Die dadurch entstandene Lücke wurde aber zur Gänze von Federkern-Matratzen gefüllt, die – wohl im Windschatten der Boxspringbetten – zu einem gewaltigen Aufstieg ansetzten. Gegenüber 2015 wuchsen die Erlöse um nahezu zwanzig Prozent auf nunmehr 20,6 Millionen Euro.

Die Hersteller höherpreisiger Matratzen werden wohl ihre Strategie ändern müssen, wenn sie nicht zusehends aus dem Markt gedrängt werden wollen. Ein Ansatz dafür könnte es sein, endlich das Thema Matratzentausch offensiv medial zu diskutieren. Immerhin liegt die durchschnittliche Benutzungsdauer einer Matratze bei 15 Jahren. Da gibt es genug Luft nach unten.

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