ÖGfE/AUTNES-Nachwahlanalyse zur Europawahl

23. Jul 2014 • Pressemeldung • Österreichische Gesellschaft für Europapolitik • Marktforschung • Pressemeldung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

6 Prozent fühlen sich besser informiert - Für 42 Prozent EU-Mitgliedschaft „gute“, für 29 Prozent „schlechte Sache“ - 69 Prozent sehen EU-Entscheidungen kritisch - Europa-Wahlkampf generierte weniger Aufmerksamkeit als Nationalratswahlkampf

Die Europawahlen werden in Österreich nach wie vor als Wahlen zweiter Ordnung wahrgenommen. Daran hat sich auch bei den vergangenen Wahlen am 25. Mai - trotz hoher Erwartungen - nichts geändert. Diesen Schluss lässt eine aktuelle Umfrage zu, die im Auftrag der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE) und der „Österreichischen Nationalen Wahlstudie an der Universität Wien“ (AUTNES) im Anschluss an die Europawahlen durchgeführt wurde.

eben der - im Vergleich zu den Nationalratswahlen - geringen Wahlbeteiligung bei den Europawahlen waren auch die Motive für die Wahlentscheidung unterschiedlich. Die 45,4 Prozent, die bei der Europawahl wählten, taten dies aus Pflichtgefühl (92 Prozent). Aber auch, weil sie die zukünftige Ausrichtung der EU mitbestimmen wollten (78 Prozent) und weil sie das Europäische Parlament als eine wichtige Institution erachten (54 Prozent). Letztgenannter Grund trifft insbesondere auf WählerInnen der ÖVP, der SPÖ, der Grünen und der NEOS zu. Die FPÖ-WählerInnen wiederum geben häufig „Protest gegen die Bundesregierung“ als Grund für ihre Wahlteilnahme an.

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