Österreich und das Geld in der Corona-Krise: Weniger Vorratskäufe und Fokus auf das Wesentliche

15. Apr 2020 • News • MindTake Research • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Finanzdienste • Handel & Dienstleistung

Die Studie von MindTake Research zeigt den Trend zur Wende auf: weniger Vorratskäufe und der Fokus auf das Wesentliche. Die Menschen in Österreich denken intensiver über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise nach. Finanzielle Entscheidungen werden aktuell mit Vorsicht getroffen.

 


„Im Moment haben die Österreicher die Shutdown-Situation als das ‚New Normal‘ akzeptiert. Die Österreicher mögen den Corona-Shutdown nicht, aber sie lernen langsam, damit umzugehen,“ erklärt MindTake Research-Analystin Martina Oberrauch. „Nach zwei Wochen sieht man, dass das, was zu Beginn des Corona-Shutdown seltsam war, jetzt bereits Routine ist. Daher denken die Menschen in unserem Land jetzt schon intensiver über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise nach. So hat die Hälfte der Befragten bereits Bilanz über die eigene finanzielle Situation gezogen. Allgemein ist zu erkennen, dass finanzielle Entscheidungen aktuell mit Vorsicht getroffen werden oder über Einschränkungen beim Konsum nachgedacht wird“, so Oberrauch weiter.

Die Österreicher ziehen Bilanz über ihre Finanzen

„Im Moment haben die Österreicher die Shutdown-Situation als das ‚New Normal‘ akzeptiert. Die Österreicher mögen den Corona-Shutdown nicht, aber sie lernen langsam, damit umzugehen,“ erklärt MindTake Research-Analystin Martina Oberrauch. „Nach zwei Wochen sieht man, dass das, was zu Beginn des Corona-Shutdown seltsam war, jetzt bereits Routine ist. Daher denken die Menschen in unserem Land jetzt schon intensiver über die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise nach. So hat die Hälfte der Befragten bereits Bilanz über die eigene finanzielle Situation gezogen. Allgemein ist zu erkennen, dass finanzielle Entscheidungen aktuell mit Vorsicht getroffen werden oder über Einschränkungen beim Konsum nachgedacht wird“, so Oberrauch weiter.

20 Prozent der Befragten gaben in der zweiten Woche des Shutdown an, sich ihre finanzielle Lage, ihre Kreditraten oder Kreditkartenabrechnungen genauer als sonst angesehen zu haben, um eine Bestandsaufnahme zu machen. 32 Prozentmeinten, sie würden „unnötige Kosten aus dem Budget streichen und den Gürtel etwas enger schnallen“, und 12 Prozenthaben beschlossen, einen „bedeutenden Kauf, der seit einiger Zeit geplant war, zu verschieben“.

„Da mittlerweile auf die Warenverfügbarkeit vertraut wird, zeigt sich nun etwas Zurückhaltung im Einkaufsverhalten,” meint Oberrauch und fügt hinzu: „Es gibt kaum mehr Anzeichen für exzessive Hamster- oder Panikkäufe. Die Österreicher priorisieren ihre Ausgaben, wobei sie sich auf das Wesentliche konzentrieren.“ 

Inhalte der Studie

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