Österreicher wohnen auf hölzernen Brettern

15. Mai 2019 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Produktion • Mode & Lifestyle

Der Markt für Bodenbeläge und Parkett wuchs in Österreich im Jahr 2018 um 1,8 Prozent. Der Trend zu Holz war ungebrochen, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Bodenbelägen und Parkett in Österreich von BRANCHENRADAR.com


Marktentwicklung Bodenbeläge & Parkett in Österreich

Die Nachfrage nach textilen und elastischen Bodenbelägen, Laminat und Parkett entwickelte sich im Jahr 2018 seitwärts. Mit insgesamt 19,5 Millionen Quadratmetern (+0,4% geg. VJ) wurde nur unwesentlich mehr abgesetzt als im Jahr davor. Dass die Herstellererlöse trotzdem um 1,8 Prozent gegenüber Vorjahr stiegen, lag im Wesentlichen am anhaltenden Trend zu höherpreisigen Bodenbelägen, allen voran zu Parkett, Designbelägen und Vinylparkett. Im vergangenen Jahr stieg der Herstellerumsatz mit Parkett um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr auf 143,5 Millionen. Bei Designbelägen und Vinylparkett lag das Erlösplus sogar bei 5,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Insgesamt wurden hier 46,9 Millionen Euro umgesetzt. Was die drei Bodenbelagsmaterialien eint ist der Faktor Holz. Entweder bestehen sie – wie Parkett – vollständig aus Holz, verfügen über einen Holzwerkstoffträger mit Vinylbeschichtung in Holzoptik (Vinylparkett), ähnlich wie Laminat, oder wie die Mehrzahl der Designbeläge (Massiv-Vinyl) zumindest über ein Holzoptik-Dekor.

Die Nachfrage nach textilen und elastischen Bodenbelägen, Laminat und Parkett entwickelte sich im Jahr 2018 seitwärts. Mit insgesamt 19,5 Millionen Quadratmetern (+0,4% geg. VJ) wurde nur unwesentlich mehr abgesetzt als im Jahr davor. Dass die Herstellererlöse trotzdem um 1,8 Prozent gegenüber Vorjahr stiegen, lag im Wesentlichen am anhaltenden Trend zu höherpreisigen Bodenbelägen, allen voran zu Parkett, Designbelägen und Vinylparkett. Im vergangenen Jahr stieg der Herstellerumsatz mit Parkett um 3,2 Prozent gegenüber Vorjahr auf 143,5 Millionen. Bei Designbelägen und Vinylparkett lag das Erlösplus sogar bei 5,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Insgesamt wurden hier 46,9 Millionen Euro umgesetzt. Was die drei Bodenbelagsmaterialien eint ist der Faktor Holz. Entweder bestehen sie – wie Parkett – vollständig aus Holz, verfügen über einen Holzwerkstoffträger mit Vinylbeschichtung in Holzoptik (Vinylparkett), ähnlich wie Laminat, oder wie die Mehrzahl der Designbeläge (Massiv-Vinyl) zumindest über ein Holzoptik-Dekor.

Die Substitutionsmärkte entwickelten sich indessen flach bis negativ. Der Markt für klassische elastische Bodenbeläge stagnierte bei 38,2 Millionen Euro und der mittlerweile unter extremen Preisdruck geratene Markt für Laminat sank um sechs Prozent gegenüber Vorjahr auf 31,6 Millionen Euro. Nichtsdestotrotz, berücksichtigt man auch den Absatz von Laminat, erhöhte sich im Jahr 2018 der Absatz von Holzböden und Bodenbelägen in Holzoptik insgesamt um 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 12,6 Millionen Quadratmeter. Das entsprach mehr als zwei Drittel aller verkauften Bodenbeläge. Das wohnen auf „hölzernen Brettern“ liegt zweifelsohne im Trend.

Am Parkett-Markt entwickelten sich alle Parkettarten positiv, mit Ausnahme von Massivholzparkett. Schwungrad waren aber zum wiederholten Male Landhausdielen, mit einem Umsatzplus von 6,4 Prozent gegenüber Vorjahr. Bei klassischen elastischen Bodenbelägen standen sinkenden Erlösen bei Cushioned Vinyls (-2,1% geg. VJ) und Homogenen PVC und Vinyls (-7,6% geg. VJ) Umsatzzuwächse bei Heterogenen PVC und Vinyls (+7,3% geg. VJ) sowie Linoleum (+5,3% geg. VJ) gegenüber. Zudem entwickelten sich auch textile Bodenbeläge positiv. Angeschoben von einer steigenden Nachfrage im Nicht-Wohnbau erhöhte sich das Marktvolumen um 1,6 Prozent gegenüber Vorjahr auf 45,5 Millionen Euro. Die Wachstumsbeiträge kamen dabei primär von Tuftingteppichen.

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