ON oder OFF? Der Konsument will beides!

06. Jul 2014 • News • Regioplan Consulting • Marktforschung • Pressemeldung • Online & IKT & Elektronik • Handel & Dienstleistung

Online recherchieren und stationär einkaufen oder sich in einem Geschäft persönlich informieren und online einkaufen – immer mehr Konsumenten springen mit einer großen Selbstverständlichkeit zwischen den verfügbaren Kanälen hin und her.

ON oder OFF? Der Konsument will beides!

ON oder OFF? Der Konsument will beides!Online recherchieren und stationär einkaufen oder sich in einem Geschäft persönlich informieren und online einkaufen – immer mehr Konsumenten springen mit einer großen Selbstverständlichkeit zwischen den verfügbaren Kanälen hin und her. Wichtiger Nebeneffekt dabei? Je besser ein Händler mit seinen Produkten auf diversen Kanälen zu finden ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Wert des Kaufs steigt.

Laut RegioPlan Consulting kauft rund die Hälfte der österreichischen Konsumenten vorwiegend stationär ein, während 10% von ihnen eine starke Onlineaffinität aufweisen und 40% eher als hybride Konsumenten eingestuft werden können. Gerade diese letzte Gruppe wird in Zukunft größer werden. Nach Umsätzen beispielsweise im Bekleidungseinzelhandel betrachtet, werden rund 80% dieser noch im stationären Handel erzielt. Bereits 2020 sollen jedoch nur noch 59% der Umsätze auf den stationären Vertrieb, während 27% auf reine Onlinehändler und 14% auf Multichannelling, also auf die Onlineverkäufe der auch stationär tätigen Händler zurückzuführen sein. Das Cross-Channel-Einkaufsverhalten gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Multichannel-Optionen erhöhen den Umsatz

Auch im internationalen Vergleich ist dieser Trend klar ablesbar: So gaben mehr als ein Drittel der britischen und deutschen Konsumenten laut einer Deloitte/ebay-Studie aus dem Jahr 2014 an, mehrere Kanäle bei einem kürzlich erfolgten Einkauf verwendet zu haben. Wichtiger Nebeneffekt dabei: Unabhängig davon, ob ein Einkauf lokal oder über andere Kanäle getätigt wurde, erhöhte sich mit der Recherche in anderen Kanälen die Wahrscheinlichkeit, dass der Wert des Kaufs steigt.

Manche Studien weisen sogar ein noch größeres Cross-Channel-Verhalten auf: Laut einer 2012 durchgeführten Befragung des IFH Köln/ECC/Arvato zu Folge gaben zwei Drittel der befragten Konsumenten in Deutschland an, sich stationär über ein Produkt zu informieren und dieses anschließend in einem Onlineshop zu kaufen – und umgekehrt: Ebenso zwei Drittel der Befragten meinten, sich über ein Produkt online informiert und es stationär gekauft zu haben.

Quer über den gesamten Einzelhandel betrachtet bewirkt der Onlinehandel zwar nicht, dass mehr Umsätze entstehen. Nur weil es mehrere Kanäle gibt, haben die Konsumenten nicht zwangsläufig mehr Geld. Er bewirkt aber, dass 1. sich die Umsätze anders verteilen, 2. der Kauf eines Produktes immer stärker quer über alle Kanäle vorbereitet wird und 3. insbesondere jene Händler ein Mehr an Umsatz erzielen werden, die eine integrierte Omnichannel-Strategie verfolgen.

ON oder OFF? Der Konsument will beides!

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ON oder OFF? Der Konsument will beides!Online recherchieren und stationär einkaufen oder sich in einem Geschäft persönlich informieren und online einkaufen – immer mehr Konsumenten springen mit einer großen Selbstverständlichkeit zwischen den verfügbaren Kanälen hin und her. Wichtiger Nebeneffekt dabei? Je besser ein Händler mit seinen Produkten auf diversen Kanälen zu finden ist, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Wert des Kaufs steigt.

Laut RegioPlan Consulting kauft rund die Hälfte der österreichischen Konsumenten vorwiegend stationär ein, während 10% von ihnen eine starke Onlineaffinität aufweisen und 40% eher als hybride Konsumenten eingestuft werden können. Gerade diese letzte Gruppe wird in Zukunft größer werden. Nach Umsätzen beispielsweise im Bekleidungseinzelhandel betrachtet, werden rund 80% dieser noch im stationären Handel erzielt. Bereits 2020 sollen jedoch nur noch 59% der Umsätze auf den stationären Vertrieb, während 27% auf reine Onlinehändler und 14% auf Multichannelling, also auf die Onlineverkäufe der auch stationär tätigen Händler zurückzuführen sein. Das Cross-Channel-Einkaufsverhalten gewinnt zunehmend an Bedeutung.
 

Multichannel-Optionen erhöhen den Umsatz

Auch im internationalen Vergleich ist dieser Trend klar ablesbar: So gaben mehr als ein Drittel der britischen und deutschen Konsumenten laut einer Deloitte/ebay-Studie aus dem Jahr 2014 an, mehrere Kanäle bei einem kürzlich erfolgten Einkauf verwendet zu haben. Wichtiger Nebeneffekt dabei: Unabhängig davon, ob ein Einkauf lokal oder über andere Kanäle getätigt wurde, erhöhte sich mit der Recherche in anderen Kanälen die Wahrscheinlichkeit, dass der Wert des Kaufs steigt.

Manche Studien weisen sogar ein noch größeres Cross-Channel-Verhalten auf: Laut einer 2012 durchgeführten Befragung des IFH Köln/ECC/Arvato zu Folge gaben zwei Drittel der befragten Konsumenten in Deutschland an, sich stationär über ein Produkt zu informieren und dieses anschließend in einem Onlineshop zu kaufen – und umgekehrt: Ebenso zwei Drittel der Befragten meinten, sich über ein Produkt online informiert und es stationär gekauft zu haben.

Quer über den gesamten Einzelhandel betrachtet bewirkt der Onlinehandel zwar nicht, dass mehr Umsätze entstehen. Nur weil es mehrere Kanäle gibt, haben die Konsumenten nicht zwangsläufig mehr Geld. Er bewirkt aber, dass 1. sich die Umsätze anders verteilen, 2. der Kauf eines Produktes immer stärker quer über alle Kanäle vorbereitet wird und 3. insbesondere jene Händler ein Mehr an Umsatz erzielen werden, die eine integrierte Omnichannel-Strategie verfolgen. - See more at: http://www.regioplan.eu/de/neuigkeiten/649-on-oder-off-der-konsument-will-beides#sthash.YnfrxvuB.dpuf

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