Parkett im Aufwind

26. Mai 2015 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion • Mode & Lifestyle

Der Herstellerumsatz mit Parkettböden wuchs in Österreich im Jahr 2014 um nahezu zwei Prozent geg. VJ. Treiber war der Wohnungsneubau, wie aktuelle Daten im BRANCHENRADAR Parkett in Österreich 2015 zeigen.


In den letzten Jahren ging es am Parkett-Markt auf und ab. Im vergangenen Jahr wuchsen die Herstellererlöse wieder signifikant um 1,8% geg. VJ auf knapp 131 Millionen Euro. Angeschoben wurde der Markt im Wesentlichen vom Wohnungsneubau, insbesondere vom Geschoßwohnbau. Denn auch im sozialen Wohnbau zählt Parkett vielerorts zum Standard. Beim Boden liebt man in Österreich eben Holz.

Gleichzeitig beschleunigte der Trend zur Landhausdiele gewaltig. Die Nachfrage nach den „langen Latten“ wuchs um 23 Prozent geg. VJ. Das Wachstum erfolgte dabei primär zulasten des noch vor wenigen Jahren äußerst beliebten Dreischicht-Parketts (minus 13% geg. VJ). Die Gründe für den Boom bei Landhausdielen sind leicht ausgemacht. Zum einen bringen sie durch ihre Dimension ein neues, großzügigeres Raumgefühl. Zum anderen sind Landhausdielen auch mit dreischichtigem Aufbau erhältlich und können daher – so wie Dreischichtparkett – leicht im DIY schwimmend verlegt werden. Annähernd mit dem Markt entwickelte sich Zweischichtparkett, etwa schwächer Massivholzböden. Mittlerweile liegt der wertmäßige Marktanteil der Landhausdiele bei 37 Prozent, gefolgt von Zweischichtparkett mit 33 Prozent und Dreischichtparkett mit 25 Prozent Marktanteil.                                                                                                                                  

Quelle: BRANCHENRADAR Parkett in Österreich 2015

Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.

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