Pokémon Go bald Olympische Disziplin?

08. Aug 2016 • News • bitkom • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Online & IKT & Elektronik

Wird die Monsterjagd am Smartphone bald zur Olympischen Disziplin? 23 Prozent der Deutschen können sich E-Sports wie Computer- oder Videospiele bereits als Turniersport bei den Olympischen Spielen vorstellen. Bei den aktiven Gamern sind es gar 40 Prozent.


Tastatur und Maus statt Laufschuh: Fast jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) kann sich vorstellen, dass der sportliche Wettkampf unter Computerspielern zur olympischen Disziplin wird. Unter den Befragten, die selbst Video- und Computerspiele spielen, sind es sogar 40 Prozent. Das ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Vorfeld der Olympischen Spiele in Rio, die am 5. August beginnen. Vor allem Jüngere sehen olympisches Potential im elektronischen Sport: In der Generation der 14- bis 29-Jährigen können sich 38 Prozent vorstellen, dass E-Sports in naher Zukunft als olympische Disziplin anerkannt wird. Unter den Gamern in dieser Altersgruppe ist es fast die Hälfte (45 Prozent). „E-Sports hat sich in den letzten Jahren enorm professionalisiert“, sagt Timm Lutter, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Electronics & Digital Media. „Wie die Teilnehmer traditioneller olympischer Disziplinen müssen auch E-Sportler eine extrem schnelle Reaktionsfähigkeit, taktisches Geschick und strategisches Denken mitbringen.“ Wettkämpfe werden vor allem in den Disziplinen Sportsimulation, Echtzeit-Strategiespiel und Ego-Shooter ausgetragen. Bei Sportsimulationen üben die Spieler eine Sportart virtuell aus. Dabei kommen neben klassischen zunehmend bewegungsempfindliche Steuerungssysteme zum Einsatz. Bei Strategiespielen geht es darum, in einem Team gemeinsam das Spielziel zu erreichen.

 

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