Preiswettbewerb kassiert mögliches Umsatzsatzplus

13. Jul 2015 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Die Nachfrage nach Fertigbetonwänden und Fertigdecken wuchs in Österreich im Jahr 2014 signifikant. Sinkende Preise kassierten das mögliche Umatzplus aber wieder ein, wie aktuelle Daten im BRANCHENRADAR Wände & Decken in Österreich 2015 zeigen.


Obgleich die Baukonjunktur im vergangenen Jahr schwächelte, erwies sich der Neubau als Stütze der Bauwirtschaft. Vor allem der Geschoßwohnbau entwickelte sich dynamisch. Die Anzahl der Baubeginne stieg um zehn Prozent auf mehr als 26.600 Wohneinheiten.

Von der steigenden Neubauproduktion profitierte auch der Markt für Fertigbetonwände und Fertigdecken. So stieg etwa die Nachfrage nach Elementdecken und Hohlwänden um rund vier Prozent geg. VJ. Auch bei Vollbetonwänden gab es ein saftiges Plus von neun Prozent geg. VJ. Rückläufig war indessen der Absatz von Hohldielen, Trägerdecken und TT-Decken. Insgesamt stieg die in Österreich abgesetzte Fläche um 2,2 Prozent geg. VJ auf knapp 6,3 Millionen Quadratmeter.

Nichtsdestotrotz wuchsen die Erlöse nur moderat um 0,8% geg. VJ auf 228 Millionen Euro. Verantwortlich dafür waren sinkende Preise, quer durch alle Produktgruppen. Speziell bei Elementdecken und Hohlwänden setzten einige Anbieter auf Preiswettbewerb. In Anbetracht der wachsenden Nachfrage wäre diese Übung nicht zwingend erforderlich gewesen.

Tabelle: Marktentwicklung Wände & Decken in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro

Umsatz in Mio. Euro

2011

2012

2013

2014

Wände & Decken

252,1

239,3

226,1

227,9

Quelle: BRANCHENRADAR Wände & Decken in Deutschland 2015

Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.

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