Russlands Erholung hilft CEE-Büromöbelmarkt

09. Okt 2018 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Marktdaten • Marktanalyse • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Am Büromöbelmarkt zeigt sich deutlich die gesunde Konvergenz zwischen Westeuropa und dem CEE-Raum. Der Aufholprozess von Zentral- und Osteuropa, mit einer Wachstumsrate von 5,2% im Umsatz 2017 hält demnach weiter an. Dieses Wachstum wird auch in den nächsten Jahren bis 2021 weiterbeibehalten. Insgesamt lag das Marktvolumen in den untersuchten Ländern (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Russland, Polen) bei 898 Mio. Euro, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.


Polen bald Nummer Eins

Das signifikante Wachstum wird auch dadurch begünstigt, dass nun auch Russland wieder steigende Umsatzzahlen vermeldet (+0,9%). Zwar ist Russland noch immer der größte Markt für Büromöbel im CEE-Raum, wird diesen aber aller Voraussicht nach schon in diesem Jahr aber an Polen verlieren. Mit einem Wachstum von 5,6% im vergangenen Jahr war Polen auch der Markt mit dem zweitstärksten Wachstum, nur Rumäniens Büromöbelmarkt verzeichnete einen noch stärkeren Anstieg (+6,1%), jedoch von einem weitaus geringerem Niveau.

Bequemlichkeit ist Trumpf

Vor allem die Bequemlichkeit wird ein immer integralerer Bestandteil des Büroalltags, erklärt Sasa Spiridonov, Autor der Studie. So ist es nicht verwunderlich, dass Lounge-Sessel mit einem prognostiziertem Wachstum pro Jahr von 6,2% stark an Marktanteilen gewinnen werden. Auch der Trend weg vom Großraumbüro, hin zu kleineren Einheiten ist augenscheinlich. So wird auch die Produktgruppe der Trennwände in den nächsten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum (+5,1% jährlich) erfahren.

Drehstühle noch immer Spitzenreiter

Die größte Produktgruppe sind nach wie vor die Drehstühle mit einem Anteil von 31,1% gefolgt von den Bürotischen mit 21,0%. Auch diese beiden Kategorien weisen mit 5,9% resp. 4,6% jährlichem Wachstum bis 2021 gute Wachstumsprognosen aus. Schlechter steht es mit den Lagermöbeln, die bis zum Prognosehorizont nur noch mit 2,7% jährlich wachsen werden und somit weiter an Anteilen verlieren werden. Der direkte Vertrieb wächst im Vergleich zum indirekten Vertrieb stärker. Jedoch dominiert der indirekte Vertrieb mit einem Anteil von 57,6% weiterhin.

Studiensteckbrief

m Büromöbelmarkt zeigt sich deutlich die gesunde Konvergenz zwischen Westeuropa und dem CEE-Raum. Der Aufholprozess von Zentral- und Osteuropa, mit einer Wachstumsrate von 5,2% im Umsatz 2017 hält demnach weiter an. Dieses Wachstum wird auch in den nächsten Jahren bis 2021 weiterbeibehalten. Insgesamt lag das Marktvolumen in den untersuchten Ländern (Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Rumänien,


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