Schwaches Interesse an Einzelöfen

16. Nov 2015 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion • Energie & Bergbau • Mode & Lifestyle

Der Markt für Festbrennstoffherde, Speicher- und Kaminöfen ist in Österreich auch im Jahr 2015 rückläufig. Der Abschwung betrifft alle Produktkategorien, wie aktuelle Daten im BRANCHENRADAR „Festbrennstoffherde, Speicher- & Kaminöfen in Österreich 2015“ zeigen.


Die Herstellerumsätze mit Festbrennstoffherden, Speicher- und Kaminöfen sinken auch im heurigen Jahr voraussichtlich um rund 2,5 Prozent geg. VJ auf knapp 40 Millionen Euro. Seit 2012 hat der Markt damit fast 15 Prozent oder sieben Millionen Euro seines seinerzeitigen Volumens verloren. Absatzseitig liegt das Minus im laufenden Jahr sogar bei fünf Prozent geg. VJ.

Ursache für die anhaltende Kontraktion des Marktes ist neben der insgesamt schwachen Nachfrage nach Wärmesystemen insbesondere der abklingende Boom bei nicht wasserführenden Kaminöfen. Noch im Jahr 2009 wurden von den damals besonders angesagten Trend-Produkten mehr als 21.000 Stück abgesetzt. Im heurigen Jahr sind es voraussichtlich rund 15.000 Stück. Das entspricht einem Rückgang von nahezu dreißig Prozent. Vor allem die preisgünstigen Varianten aus dem Baumarkt haben vielerorts die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllt und fungieren heute in vielen Haushalten eher als Staubfänger, denn als Wärmespender. Und das hat sich herumgesprochen und dämpft die Nachfrage offenbar dauerhaft.

Tabelle: Marktentwicklung Festbrennstoffherde, Speicher- & Kaminöfen total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro

Umsatz in Mio. Euro

2012

2013

2014

2015e

Festbrennstoffherde, Speicher- & Kaminöfen

46,5

43,9

40,8

39,7

Quelle: BRANCHENRADAR Festbrennstoffherde, Speicher- & Kaminöfen in Österreich 2015

Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.

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