Smart City ist in der Bevölkerung noch nicht angekommen

22. Feb 2018 • News • Integral • Marktforschung • Marktforschung Omnibus • Mediaanalyse • Bau & Wohnen • Verkehr & Mobilität • Online & IKT & Elektronik

Nur 17 Prozent der Österreicher ist der Begriff "Smart City" bekannt. Selbstfahrende Autos, energiesparende Bauweise, künstliche Intelligenz – kaum ein Tag vergeht ohne die Verlautbarung von Neuerungen in diesen Bereichen. Fragt man jedoch in der Bevölkerung nach Smart City, herrscht meist Schweigen im Walde. Der Austrian Internet Monitor (AIM) von INTEGRAL zeigt, neben der Internetnutzung in Österreich, auch das Wissen rund um das Thema Smart City.


Der Begriff "Smart City" ist noch nicht in der Bevölkerung angekommen Nur 17% der Befragten können mit dem Begriff „Smart City“ etwas anfangen, das sind geringfügig mehr als vor einem Jahr. Auch kann man sich unter der Bezeichnung recht wenig vorstellen – am ehesten wird sie mit Vernetzung und Digitalisierung in Verbindung gebracht. Die höchste Smart City Affinität weisen die Altersgruppe 20-29, Selbstständige und Personen mit Matura auf. Der Austrian Internet Monitor (AIM) von Integral zeigt das Wissen und die Einstellungen zu selbstfahrende Autos, energiesparende Bauweise und künstliche Intelligenz.

Interesse gilt vor allem der Energieeffizienz

Das Interesse an Smart City Optionen ist generell hoch. Die höchste Attraktivität weist energiesparendes Wohnen auf – 65% sind sehr oder eher interessiert. Auch Navigationssysteme mit Zusatz-Funktionen – wie etwa die Anzeige von Staus (55%) oder freien Parkplätzen (51%) – stößt auf Resonanz. Ebenso wecken Elektro-Fahrzeuge das Interesse der Befragten (52%). Geht es allerdings darum, menschliches Service durch künstliche Intelligenz zu ersetzen, fallen die Reaktionen sehr zurückhaltend aus: In einem Lokal von einem Roboter bedient zu werden, kann sich mit 12% kaum jemand vorstellen. Die Trend-Zielgruppe der Digitalen Individualisten – also die vernetzte Avantgarde – ist der Bedienung durch einen Kellner ohne Fleisch und Blut stark überdurchschnittlich aufgeschlossen. Jeder zweite Digitale Individualist findet diese Option reizvoll. „Die Berührungsängste sind in dieser Zielgruppe sehr gering, da die Digitalen Individualisten grundlegendes Technikvertrauen und entsprechende Kompetenz haben. Die menschliche Komponente schätzen sie dort, wo sie Mehrwert bietet, bei einfachen Serviceaufgaben ist das nicht der Fall“, so Martin Mayr, Mitglied der Geschäftsleitung von INTEGRAL.

Interesse an Smart-City-Optionen in Österreich 2018

Das Interesse an Smart City Optionen ist generell hoch. Die höchste Attraktivität weist energiesparendes Wohnen auf – 65% sind sehr oder eher interessiert. Auch Navigationssysteme mit Zusatz-Funktionen – wie etwa die Anzeige von Staus (55%) oder freien Parkplätzen (51%) – stößt auf Resonanz. Ebenso wecken Elektro-Fahrzeuge das Interesse der Befragten (52%). Geht es allerdings darum, menschliches Service durch künstliche Intelligenz zu ersetzen, fallen die Reaktionen sehr zurückhaltend aus: In einem Lokal von einem Roboter bedient zu werden, kann sich mit 12% kaum jemand vorstellen. Die Trend-Zielgruppe der Digitalen Individualisten – also die vernetzte Avantgarde – ist der Bedienung durch einen Kellner ohne Fleisch und Blut stark überdurchschnittlich aufgeschlossen. Jeder zweite Digitale Individualist findet diese Option reizvoll. „Die Berührungsängste sind in dieser Zielgruppe sehr gering, da die Digitalen Individualisten grundlegendes Technikvertrauen und entsprechende Kompetenz haben. Die menschliche Komponente schätzen sie dort, wo sie Mehrwert bietet, bei einfachen Serviceaufgaben ist das nicht der Fall“, so Martin Mayr, Mitglied der Geschäftsleitung von INTEGRAL.

Themen in der Studie

  • Einstellung zu selbstfahrenden Autos
  • Einstellungen zur Datensicherheit

Zur Studie

Studiensteckbrief

Der INTEGRAL AIM-Consumer wird von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschung mittels telefonischer Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt. Darüber hinaus liefern vertiefende Online-Befragungen Einblicke in Schwerpunkte der Nutzung neuer Medien. INTEGRAL ist Spezialist im Bereich der Internet und Onlineforschung und liefert seit 1996 kontinuierlich Informationen über die Nutzung und Entwicklungsperspektiven des Internets und anderer neuer Kommunikationstechnologien. Damit verfügt INTEGRAL über eine 20-jährige Forschungserfahrung im Bereich Internet.

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