Smart Home Anwendungen interessieren Mehrheit der Österreicher

19. Feb 2017 • News • Integral • Marktforschung • Bau & Wohnen • Verkehr & Mobilität • Online & IKT & Elektronik • Sicherheit

Im Zusammenhang mit Smart Home zeigt über die Hälfte (55%) der Bevölkerung Interesse an internetbasierter Steuerung von Haushaltssystemen, etwa ein Viertel ist sogar sehr interessiert daran.


Die Umfrage untersucht das Interesse und die Einstellungen der Österreicherinnen und Österreicher gegenüber unterschiedlichen Anwendungsbereichen von Internet of Things (IoT), wie Smart Home, Smart City und Smart Car.

Interesse an Smart Home Anwendungen

Das „Internet der Dinge“ erfreut sich in der österreichischen Bevölkerung bereits  einer  überraschend  hohen  Bekanntheit.  Mehr  als  der  Hälfte  der  über  14 - jährigen  ist der Begriff „Smart Home“ geläufig. Jedoch nur jeder Achte kennt den Ausdruck  „Smart City“.  Wie immer  bei technologischen Innovationen und Neuentwicklungen  sind  es  die  jungen,  besser  gebildeten  Personen  in    beruflich  höheren  Positionen,  die  hier  eine  Vorreiterrolle  einnehmen. Der  Austrian  Internet  Monitor  hat  die  Details.

Sicherheit als Treiber

Besonderes stark ist das Interesse (über 40%) an Sicherheitsfeatures wie beispielsweise an Alarmsystemen für zu Hause. Ein Viertel zeigt Interesse an der Steuerung der Beleuchtung. Auch Steuerung von Heizung, Klimaanlage oder Haushaltsgeräten stoßen ebenfalls bei einem Viertel auf positive Resonanz. Besonders die Experten im Internet, die Digitalen Individualisten, sehen hier eine hohe Alltagsrelevanz – speziell, weil es um Zeitersparnis und Flexibilität geht. Geringes Interesse ruft dagegen die Fernsteuerung von Unterhaltungselektronik hervor.

Datensicherheit ist nur auf Nachfrage eine Barriere

Viele können sich aber noch kaum vorstellen, wie diese Technologien im Alltag funktionieren. Weiters gibt es – auf konkretes Nachfragen – auch eine gewisse Skepsis, was die Sicherheit der generierten Datenmengen betrifft. Besonders skeptisch sind hier die 14 - 19 - Jährigen und Personen in Ausbildung. Es ist jedoch zu erwarten, dass diese in den Hintergrund tritt, sobald die Alltagsrelevanz der Anwendungen steigt.

Optimierung der KfZ - Mobilität stößt auf Interesse

Ist das Thema „Smart Home“ bei weiten Teilen der Bevölkerung schon gut bekannt, trifft das auf den Begriff der „Smart City“ deutlich weniger zu. Ungeachtet dessen werden – nach konkreter Vorlage – Ideen zur webbasierten Optimierung der KfZ - Mobilität als durchaus interessant gesehen. So etwa Optionen, die die Effizienz erhöhen, indem sie freie Parkplätze oder Staus anzeigen. Die Digitale Avantgarde zeigt sich mit 42% Interessierten sehr aufgeschlossen gegenüber selbstfahrenden Autos. Dem gegenüber äußert innerhalb der Gesamtbevölkerung nur ein gutes Viertel (28%) daran Interesse.

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