Sozialer Aufstieg ist für Österreicher kein Lebensziel mehr

16. Okt 2014 • News • Amt der Oberöstereichischen Landesregierung • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Arbeitswelt

Sozialer Aufstieg bildet eher das Schlusslicht unter den abgefragten Lebenszielen. Der Glaube an den sozialen Aufstieg ist aber ungebrochen.

Sozialer Aufstieg, also sich im Leben hochzuarbeiten, bildet eher das Schlusslicht unter den abgefragten Lebenszielen – das zeigt eine Befragung von mehr als 1000 Österreichern/innen durch IMAS International (Persönliche Befragungskampagne / n=1.010 Personen, repräsentativ für die Österreichische Bevölkerung).

Kernpunkte des aktuellen demoskopischen Befunds:

  • Sozialer Aufstieg, also sich im Leben hochzuarbeiten, bildet eher das Schlusslicht unter den abgefragten Lebenszielen.
  • Leistungsdefinition: Wer mehr leistet soll mehr verdienen, aber die Kluft zwischen Arm und Reich darf dabei nicht zu groß werden.
  • Leistungsstreben, Leistung und sozialer Aufstieg weisen nur eine durchschnittliche Sympathie auf. Der Leistungsbegriff wird über Quantität und nicht über Qualität definiert.
  • Der Glaube an den sozialen Aufstieg ist aber in Österreich ungebrochen, die Aufstiegsorientierung wird als zentral für den Standort empfunden.

Verschiedene Rankings von europäischen Wirtschaftsräumen haben in letzter Zeit gezeigt: Oberösterreich verliert gegenüber anderen Standorten zunehmend an Boden, vor allem bei Themen wie Innovation, Bildung und lebenslangem Lernen. Genau diese Eigenschaften sind es aber, die unser Bundesland zukunftsfähig machen. "Ein dynamischer Wirtschaftsstandort wie Oberösterreich braucht das Engagement und die Leistungsbereitschaft der Menschen" , begrüßt Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl die Initiative des Raml und Partner-Forum, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.

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