Spenden der Österreicher an gemeinnützige Organisationen im Schnitt 10 Euro

25. Apr 2018 • News • MindTake Research • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Mode & Lifestyle

Die durchschnittliche Spende der Österreicher an eine gemeinnützige Organisation beträgt 10 Euro. Wie wir Österreicher es mit dem Spenden halten, wie viel wir an gemeinnützige und wohltätige Organisationen spenden und wie oft wir dies tun, hat eine Studie von Talk Online Panel für m.core, das Institute for Marketing & Consumer Research an der WU Wien, im Rahmen einer Kooperation im März 2018 unter die Lupe genommen.


Die durchschnittliche Spende der Österreicher – die sich gerne als Spendenweltmeister titulieren – an gemeinnützige und wohltätige Organisationen beträgt 10 Euro. 2 Prozent der Befragten spenden laut Eigenangabe sehr oft, 19 Prozent häufig und 20 Prozent immerhin noch ab und zu. Fast zwei Drittel der Österreicher (59 Prozent) greifen allerdings nie in Geldbörsel, wenn sie dazu aufgefordert werden, Gutes zu tun. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Besserverdiener mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 2.500 Euro weder mehr, noch weniger als Personen mit geringerem Verdienst spenden. Wie viel man spendet, hängt bei 50 Prozent der Österreicher von der Abwägung der eigenen finanziellen Mittel ab. 33 Prozent überlegen sich vor dem Spenden ganz genau, wie seriös und glaubwürdig die jeweilige gemeinnützige Organisation ist. Psychologisch interessant ist der Umstand, dass 45 Prozent der Österreicher glauben, dass sie seltener spenden als andere, während nur 23 Prozent glauben, dass sie öfter spenden als andere.

19% spenden nie. Anders als vielleicht erwartet spenden Besserverdiener (>2.500€ monatliches Nettoeinkommen) weder mehr noch weniger als Personen mit geringerem Einkommen. Trotzdem denkt die Hälfte aller TeilnehmerInnen bei der Abwägung wie viel man gibt vor allem an die eigenen finanziellen Möglichkeiten. Nur 4% geben an, sich bei dieser Entscheidung an anderen zu orientieren. Interessanterweise glauben 45% der TeilnehmerInnen, dass sie selte

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