Spielzeug-Adventskalender ist das Must-have im Kinderzimmer

30. Nov 2016 • News • metoda • Marktdaten • Marktforschung • Statistik • Online & IKT & Elektronik • Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien

Auch im Adventskalender-Business gibt es Trends und Moden, wie der metoda Spielzeugreport 2016 belegt. Zum echten Must-have im Kinderzimmer ist der Spielzeug-Adventskalender in den vergangenen Jahren avanciert. Statt Schokolade satt befinden sich kleine Spielzeuge und einzelne Figuren hinter den verschiedenen Türchen. Sie waren in der Vorweihnachtszeit in der untersuchten Oberkategorie „Spielzeug“ die Topseller im Angebot.


Gekonnt bespielt wird der Markt durch die großen Marken. Der fränkische Spielzeug-Riese Playmobil und die dänischen Dauerbrenner-Klötzchen von Lego bleiben hierzulande erste Wahl im Kinderzimmer. Beide Marken kennen ihre Zielgruppe bestens. Lego etwa punktet mit starken Lizenzthemen und Markenwelten. Neben allem zur Mega-Markenkombi „Lego Star Wars“, die im Dezember mit dem Kinostart von „Rogue One: A Star Wars Story“ nochmals Auftrieb bekommen dürfte, sind vor allem die Produkte zur Zeichentrickserie „Ninjago“, aus der „Lego City“-Reihe sowie die Produkte der Mädchenwelt „Lego Friends“ sehr beliebt. Gefragt bleiben aber auch die Klassiker. Das Eisenbahnstarter-Set und der Baggerlader aus der Kleinkinder-Serie Duplo zählen etwa zu den absoluten Topsellern und verkaufen spielend jeweils mehr als 2.000 Exemplare im untersuchten Zeitraum. Eine sichere Bank bleibt darüber hinaus die Technic-Reihe, die auch das Kind im Manne bedient. Vorn bei den Topsellern dabei und absoluter Umsatzkrösus im Spielzeug-Markt ist jedoch der „Lego Technic Schaufelradbagger“, für den Papa im Schnitt fast 200 Euro gezahlt hat. Mehr als 3.000 Käufer schlugen dem hohen Preis zum Trotz zu und generierten auf Amazon.de über 560.000 Euro Umsatz nur mit diesem Produkt. Auch über das gesamte Angebot hinweg erzielt Lego mit rund 1,9 Millionen Euro den höchsten Umsatz der Untersuchung.

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