Stabiles Meinungsbild über die Jagd

24. Jun 2015 • News • market • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Umwelt & Ökologie • Land & Forst

Wiewohl viele Medienberichte über die Jagd kritisch ausfallen und immer wieder Vorfälle, wie jüngst der Luchs-Fund in der Tiefkühltruhe eines Präparators in Oberösterreich, kein günstiges Licht auf Jagd und Jäger werfen, besteht ein recht stabiles Imagebild der Jagd


Das Image der Jagd in Österreich hat das market-Institut bereits 2008 im Rahmen einer repräsentativen breit angelegten Befragung erhoben. Damals resultierten etwa ein knappes Fünftel Jagd-Ablehner (18 Prozent) und 37 Prozent Befürworter. Sieben Jahre später ergibt sich ein stabiles bzw. sogar eher positives Trendbild. Die Befürworter der Jagd haben leicht (aber statistisch signifikant) zugenommen und machen derzeit 42 Prozent aus. Die Gruppe der Gegner ist mit 18 Prozent nahezu ident. Ziemlich unverändert ist auch das Segment der Meinungslosen. Befürworter und Meinungslose sind etwa statistisch gleich groß. Dies bedeutet nach wie vor eine große Herausforderung für das Einstellungsbild, weil die Meinungslosen in Richtung Gegnerschaft abgleiten könnten. Doch derzeit scheint es eher zu einer Verstärkung des Pro-Jagd-Denkens gekommen zu sein. Einzig die Jungen im Lande sind etwas Jagd-kritischer geworden.

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