Steigende Nachfrage und höhere Preise bei Dämmstoffen in Österreich 2018

09. Apr 2018 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Produktion

Eine steigende Nachfrage und höhere Preise bescherten im Jahr 2017 den Herstellern von Dämmstoffen am österreichischen Markt ein Umsatzplus von nahezu sechs Prozent geg. VJ, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Dämmstoffen in Österreich von BRANCHENRADAR.com Marktanalyse.


Marktentwicklung Dämmstoffe total in Österreich | Umsatzveränderungen nach Bundesländer 2017 vs. 2016

Der Herstellerumsatz mit Dämmstoffen wuchs im Jahr 2017 um 5,7 Prozent geg. VJ auf nunmehr 283,7 Millionen Euro. Das Wachstum resultierte jedoch nicht nur aus einer steigenden Nachfrage (+3,4% geg. VJ), auch die Preise zogen zum Teil deutlich an, insbesondere bei EPS und organischen Dämmstoffen. Auf Gesamtmarktebene wuchs der Durchschnittspreis um 2,2 Prozent geg. VJ, obgleich noch nicht alle Anbieter die steigenden Rohstoffpreise an die Kunden weitergaben.

Der Herstellerumsatz mit Dämmstoffen wuchs im Jahr 2017 um 5,7 Prozent geg. VJ auf nunmehr 283,7 Millionen Euro. Das Wachstum resultierte jedoch nicht nur aus einer steigenden Nachfrage (+3,4% geg. VJ), auch die Preise zogen zum Teil deutlich an, insbesondere bei EPS und organischen Dämmstoffen. Auf Gesamtmarktebene wuchs der Durchschnittspreis um 2,2 Prozent geg. VJ, obgleich noch nicht alle Anbieter die steigenden Rohstoffpreise an die Kunden weitergaben.

Angeschoben wurde die Nachfrage einmal mehr vom Objekt-Neubau, wenngleich auch das Sanierungsgeschäft wieder moderate Wachstumsbeiträge lieferte. Der Mengenzuwachs kam allerdings nahezu zur Gänze Schaumstoffen zugute. Mineralwolle stagnierte absatzseitig auf Vorjahresniveau. Als Schwungrad erwiesen sich im vergangenen Jahr zudem insbesondere die Bauteile Fassade und Boden, während der Bedarf für Dachdämmungen stagnierte.

Regional betrachtet entwickelte sich erlösseitig nur das Burgenland (-1,8% geg. VJ) gegen den Bundestrend, während Wien (+12,5% geg. VJ), die Steiermark (+6,4% geg. VJ) und Vorarlberg (+8,9% geg. VJ) deutlich rascher wuchsen als der Markt. Knapp die Hälfte des Umsatzwachstums kam aus der Bundeshauptstadt.