Tattoos im Berufsumfeld in Österreich 2019

11. Jul 2019 • News • karriere.at • Pressemeldung • Arbeitswelt • Mode & Lifestyle

„Sind Tätowierungen im Job gern gesehen oder verpönt?“, fragte das Karriereportal seine User. Knapp zwei Drittel – konkret 62 Prozent – der 651 beteiligten Arbeitnehmer sind der Meinung, dass jeder tun und lassen soll, was er will. Von den 150 befragten HR-Managern, Geschäftsführern und Führungskräften finden sogar 70 Prozent, dass jeder machen kann, wonach ihm ist.


Im Sommer stechen sie noch mehr ins Auge als sonst: Tattoos. In der Arbeit stößt sich der größte Teil der Österreicher nicht mehr an Körperschmuck, wie eine aktuelle Online-Umfrage von karriere.at ergeben hat.

„Sind Tätowierungen im Job gern gesehen oder verpönt?“, fragte das Karriereportal seine User. Knapp zwei Drittel – konkret 62 Prozent – der 651 beteiligten Arbeitnehmer sind der Meinung, dass jeder tun und lassen soll, was er will. Für 17 Prozent ist der Körperschmuck kein Problem, solange er verborgen bleibt. 16 Prozent sehen darin einen Ausdruck von Individualität und Kreativität. Nur vier Prozent erklärten, dass Tattoos in ihrem Job tabu sind.

Von den 150 befragten HR-Managern, Geschäftsführern und Führungskräften finden sogar 70 Prozent, dass jeder machen kann, wonach ihm ist. Jeder fünfte Unternehmensvertreter hat mit Tätowierungen kein Problem, solange man sie nicht sieht. Für drei Prozent wiederum zeugen sie von Individualität und Kreativität. Gerade einmal sieben Prozent bezeichneten Tinte in der Haut als absolutes No-Go in ihrer Branche.

Diversität wichtig fürs Berufsleben

„Natürlich gibt es von Branche zu Branche unterschiedliche Spielregeln. Dennoch sollte heutzutage soweit möglich das Credo lauten: leben und lassen“, ist Thomas Olbrich, Chief Culture Officer bei karriere.at, überzeugt. „Mitarbeiter, die sie selbst sein dürfen und sich individuell entfalten können, entwickeln viel eher Stärken als jene, die in ein Korsett gezwängt werden.“ Das gelte nicht nur für Tätowierungen, sondern generell für alle Ausdrucksformen und fördere die für das Berufsleben so wichtige Diversität, betont Olbrich.

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