Terrassendielen aus WPC stehen in Österreich weiter hoch im Kurs

07. Nov 2019 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der Markt für Terrassenbeläge wächst in Österreich im Jahr 2019 voraussichtlich um vier Prozent gegenüber Vorjahr. Der Trend zu WPC setzt sich fort, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Terrassenbelägen in Österreich von BRANCHENRADAR.com


Marktentwicklung Terrassenbeläge in Österreich

Der Markt für Terrassendielen wächst robust. Wie bereits im Vorjahr erhöhen sich die Herstellererlöse voraussichtlich um rund vier Prozent auf nunmehr knapp 23,7 Millionen Euro. Wachstumsbeiträge liefern sowohl der Neubau als auch das Bestandsgeschäft, zwei Drittel entfallen auf den Wohnbau.

Der Markt für Terrassendielen wächst robust. Wie bereits im Vorjahr erhöhen sich die Herstellererlöse voraussichtlich um rund vier Prozent auf nunmehr knapp 23,7 Millionen Euro. Wachstumsbeiträge liefern sowohl der Neubau als auch das Bestandsgeschäft, zwei Drittel entfallen auf den Wohnbau.

Zudem setzt sich der Trend zu WPC unvermindert fort. Im Jahr 2018 wuchs der Umsatz mit Terrassendielen aus WPC um neun Prozent gegenüber Vorjahr, heuer sind es voraussichtlich nochmals rund acht Prozent. Der Herstellerumsatz mit WPC klettert damit auf 7,5 Millionen Euro. Über die Ursachen der steigenden Bedeutung von WPC kann nur spekuliert werden. Möglicherweise liegt der Grund im vergleichsweise hohen Erhaltungsaufwand (regelmäßige Behandlung) von unbehandelten Hölzern und der Tatsache, dass bei gerillten Ausführungen bereits nach einigen Jahren die Spanbildung die Freude am Terrassenbelag empfindlich trübt. Höherwertige, veredelte Hölzer (Imprägnierte Hölzer, Thermoholz) haben gegenüber WPC keinen Preisvorteil, aber das Defizit, dass auch diese zumindest nach einigen Jahren einen neuen Holzschutz benötigen. Zudem wird WPC im Objektwohnbau von den meisten Bauträgern favorisiert. Und da dieser derzeit boomt, ist schon alleine aus diesem Grund eine steigende Nachfrage garantiert.

Bei Hölzern entwickelt sich im Jahr 2019 nur Thermoholz rascher als der Markt. Die Erlöse wachsen um acht Prozent gegenüber Vorjahr auf nunmehr 5,4 Millionen Euro. Der Umsatz mit unbehandelten Hölzern erhöht sich indessen um zwei Prozent gegenüber Vorjahr. Mit Herstellererlösen von 9,3 Millionen Euro halten diese aber nach wie vor einen Marktanteil von rund vierzig Prozent.

Auch in den kommenden Jahren ist mit einem robust wachsenden Markt zu rechnen. Bis 2021 könnten die Herstellererlöse auf über 25 Millionen steigen.

Link zur Studie