Trend zu Sicherheitstüren in Österreich ungebrochen

28. Mai 2017 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Produktion • Sicherheit

Infolge rasch schrumpfender Preise entwickelte sich der Markt für Haus- und Wohnungstüren in Österreich im Jahr 2016 erlösseitig nur seitwärts. Der Anteil an Sicherheitstüren stieg indessen auf 71 Prozent.


Die Nachfrage nach Haus- & Wohnungstüren war im vergangenen Jahr hoch. Der Absatz an Haustüren stieg um zwei Prozent geg. VJ, der Bedarf an Wohnungstüren sogar um vier Prozent geg. VJ. Insgesamt wurden rund 123.000 Türen verkauft. Nichtsdestotrotz stagnierten die Herstellererlöse bei insgesamt 181,2 Millionen Euro. Am Markt herrschte massiver Preisdruck.

Die Nachfrage nach Haus- & Wohnungstüren war im vergangenen Jahr hoch. Der Absatz an Haustüren stieg um zwei Prozent geg. VJ, der Bedarf an Wohnungstüren sogar um vier Prozent geg. VJ. Insgesamt wurden rund 123.000 Türen verkauft. Nichtsdestotrotz stagnierten die Herstellererlöse bei insgesamt 181,2 Millionen Euro. Am Markt herrschte massiver Preisdruck.

Der Sicherheit der Haushalte tat dies jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, der bereits hohe Anteil an Sicherheitstüren erhöhte sich nochmals um einen Prozentpunkt. Ganze 71 Prozent aller verkauften Haus- und Wohnungstüren waren zertifizierte Sicherheitstüren.

Allerdings war die Abweichung der Sicherheitstür-Quote zwischen Wohnungstüren und Haustüren für Eigenheime enorm. Bei Wohnungstüren lag der Anteil bei 98 Prozent, bei Haustüren war nur jede zweite Tür als Sicherheitstür ausgeführt. Der deutlich geringere Anteil an Sicherheitstüren in Ein- und Zweifamilienhäusern lag aber keineswegs am fehlenden Angebot, sondern am Umstand, dass eine gesicherte Eingangstür wenig hilft, solange ein Einbruch über die Terrassentüren leicht möglich ist. Deshalb setzten nach wie vor viele Eigenheimbesitzer eher auf Alarmanlagen denn auf Sicherheitstüren.

Darüber hinaus verfügten Sicherheitstüren für Wohnungseingänge über einen durchschnittlich deutlich höheren Sicherheitsstandard als Sicherheitstüren für Hauseingänge von Eigenheimen. Bei Wohnungstüren entsprachen bereits die Hälfte aller Sicherheitstüren Widerstandsklasse RC 3, der Anteil von RC 4-Türen lag bei knapp zwei Prozent. Bei den als Sicherheitstür lizensierten Haustüren entsprachen hingegen mehr als 98 Prozent nur einer der beiden untersten Widerstandsklassen (RC 1 + RC 2). 

Zum BRANCHENRADAR Wohnungs- & Sicherheitstüren in Österreich 2017 

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