Trends im Konsumverhalten: Zwischen Algorithmisierung und Romantisierung

03. Mär 2017 • News • GIM • Trendforschung • Blog & Paper • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Umwelt & Ökologie • Verkehr & Mobilität • Online & IKT & Elektronik • Produktion • Marketing & Medien

Trends im Konsumverhalten: Zwischen Algorithmisierung und Romantisierung – ein Beitrag von Dr. Mirjam Hauser, Senior Research Manager der GIM Suisse, in „Sparen, Konsum und Wohlstand“ Ausgabe 4/2016 der Wirtschaftspolitischen Blätter der Wirtschaftskammer Österreich.


Shopping Malls, die Wünsche von den Augen ablesen können? Ein Haus- tier pflegen, ohne es zu besitzen? In einer anonymen Grossstadt wohnen, ohne sich alleine zu fühlen? Was auf den ersten Blick widersprüchlich anmutet, ist bald nicht mehr unvereinbar und wird in naher Zukunft sogar noch viel alltäglicher. Die grosse Lücke, die heute noch zwischen Konsumentenbedürfnissen und rasanten Technologiefortschritten besteht, bereitet den Nährboden für neue oder neu interpretierte Geschäftsmodelle.

Der Artikel beleuchtet aktuelle Konsumbedürfnisse und geht dabei der Frage nach, welche neuen Wünsche und Werte im Kontext einer dynamischen Welt relevant sind und welche Implikationen dies für Handel und Dienstleistungen haben wird. Denn erfolgsversprechende Angebote nutzen die Chancen technischer, gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Entwicklungen und bringen diese in Ein- klang mit den eher behäbigeren Konsumgewohnheiten.

Die Themen des Artikels

Megatrends beeinflussen das künftige Konsumverhalten

  • Globalisierung wird durch Vernetzung beschleunigt
  • Digitalisierung macht Wertschöpfungsketten transparenter
  • Algorithmisierung navigiert uns durch den Alltag
  • Augmented Reality hilft Konsumenten, die richtige Wahl zu treffen
  • Alles wird messbar – und damit auch verwertbar
  • Die Gestaltung unseres Lebens und unserer Umwelt nimmt zu

Gegentrends bieten Orientierung und Entschleunigung

  • Authentizität, Ursprungsnähe und Transparenz werden erfahrbar
  • Kulturaufbau: Mehr Differenzierung – weniger Einheitsbrei
  • Die Produktion kehrt in die Stadt zurück
  • Der neue, alte Wunsch nach Mitgestalten und Re-Lokalisierung 

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Trends im Konsumverhalten  Zwischen Algorithmisierung und Romantisierung

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