Trotz Nächtigungsrückgang im August bleibt bisherige Tourismus-Sommersaison 2018 deutlich im Plus

01. Okt 2018 • News • Statistik Austria • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Infografik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Gastronomie

Mit bisher 57,38 Mio. Nächtigungen liegt die laufende Sommersaison (Mai bis August 2018) um 2,2% über dem Vorjahresniveau, obwohl im Monat August ein Nächtigungsrückgang zu bemerken war. Wie aus vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria weiter hervorgeht, stieg in der bisherigen Sommersaison auch die Zahl der Ankünfte um 3,0% auf 17,79 Mio.


Vor allem gewerbliche Ferienwohnungen bzw. -häuser konnten mit +10,4% bei den Ankünften und +7,4% bei den Übernachtungen deutlich zulegen (siehe Tabellen 1 und 2).

Mehr Gäste, weniger Nächtigungen im August 2018

Im August 2018 stieg die Zahl der Gäste um 1,0% auf 5,42 Mio. an. Gleichzeitig verzeichneten aber die Gästenächtigungen im selben Monat, dem traditionell nächtigungsstärksten der Sommersaison, einen Rückgang um 1,4% auf 19,72 Mio. Betroffen waren insbesondere die ausländischen Herkunftsmärkte Deutschland (-3,7%) und Niederlande (-6,7%), wo eine Verschiebung der dortigen Sommerferien, die heuer früher als im Vorjahr endeten, für den Rückgang verantwortlich sein dürfte. Weniger häufig übernachteten im August 2018 auch Gäste aus Italien (-3,2%), der Schweiz und Liechtenstein (-4,4%). Insgesamt lag die Zahl der ausländischen Gästenächtigungen, die knapp drei Viertel der Nächtigungen im August ausmachen, mit 14,47 Mio. um 2,0% unter dem Vorjahresmonat. Die Zahl der inländischen Übernachtungen verblieb mit einem Plus von 0,2% bzw. 5,25 Mio. nahezu auf dem Niveau von August 2017 (siehe Tabellen 3 und 4).

Bisher 114 Mio. Nächtigungen bzw. 32 Mio. Ankünfte im Jahr 2018

In der Periode Jänner bis August 2018 konnte mit 113,84 Mio. Übernachtungen eine Zunahme von 3,3% im Vergleich zur selben Vorjahresperiode erreicht werden. Sowohl ausländische (+3,6%; 85,29 Mio.) als auch inländische Gäste (+2,2%; 28,55 Mio.) nächtigten häufiger in Österreich. Die Ankünfte stiegen um 3,9% auf einen neuen Höchstwert von 32,19 Mio. (siehe Tabellen 5 und 6).

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