Übergewicht und mangelnde Bewegung sind Gesundheitskiller Nummer eins

19. Mai 2014 • News • KREUTZER FISCHER & PARTNER • Marktforschung • Gesundheit

Nicht Rauchen oder der unkontrollierte Konsum von Alkohol gefährden die Gesundheit der Österreicher am meisten, sondern Übergewicht und mangelnde Bewegung, analysiert KREUTZER FISCHER & PARTNER in einer aktuellen Studie.

Nicht Rauchen oder der unkontrollierte Konsum von Alkohol gefährden die Gesundheit der Österreicher am meisten, sondern Übergewicht und mangelnde Bewegung, analysiert KREUTZER FISCHER & PARTNER in einer aktuellen Studie.

Zur Methodik der Studie: Datenbasis der Analyse ist eine Erhebung „The Global Burden of Disease: GENERATING EVIDENCE, GUIDING POLICY“ des IHME in Seattle, USA aus dem Jahr 2013, für die KREUTZER FISCHER & PARTNER exklusiv die Ergebnisse für Österreich extrahierte. Die Bemessung der gesundheitlichen Gefährdung erfolgt dabei nach dem Konzept der „Verlorenen Lebensjahre“ („disability-adjusted life years”), kurz DALY genannt. DALY sind ein Maß für die Krankheitslast, ausgedrückt in der Anzahl an „verlorenen Lebensjahren durch krankheitsbedingte Behinderung und vorzeitigen Tod“. Sie werden berechnet für eine ganze Reihe von Risiken, beginnend bei Unterernährung, unzureichender Hygiene und Vitaminmangel bis hin zu Übergewicht, Alkoholmissbrauch, Rauchen oder Drogenkonsum. Das Konzept wurde erstmals im Jahr 1990 von der Weltbank vorgestellt, entwickelt von der Harvard Universität und im Jahr 1996 von der WHO übernommen. Die Berechnung der DALY erfolgt in drei Schritten. Zuerst wird die Anzahl der verlorenen Lebensjahre durch vorzeitigen Tod ermittelt (YYL), danach die Anzahl der mit Behinderung gelebter Jahre (YLD) bis zur Heilung bzw. bis zum Tod. Die YLD werden gewichtet nach der Schwere der Behinderung und dem Lebensstandard des Landes. Zum Schluss werden YLD und YYL zu DALY addiert. Die Anzahl der verlorenen Lebensjahre bezieht sich immer auf ein Kalenderjahr.

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