Unternehmen für Kürzung der Wirtschaftsförderung

06. Dez 2016 • News • KREUTZER FISCHER & PARTNER • Marktforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

Die mittelständische Wirtschaft schickt ihren vorweihnachtlichen Wunschzettel an die Regierung. Neben der Senkung der Lohnnebenkosten, einer Arbeitszeitflexibilisierung und einer Entbürokratisierung ist man für eine Kürzung der Wirtschaftsförderung offen, zeigt eine Befragung von KREUTZER FISCHER & PARTNER (KFP).


Gleich vorweg, die mittelständischen Unternehmer in Österreich haben klare Vorstellungen darüber, wo wirtschaftspolitisch der Hebel angesetzt werden sollte. Für 74 Prozent ist die Senkung der Lohnnebenkosten ein wichtigstes Anliegen. Ansatzpunkte sehen die Unternehmer hierbei zu 67 Prozent beim Wohnbauförderungsbeitrag, 50 Prozent bei der Kammerumlage (50%) und 42 Prozent beim Familienlastenausgleichsfond. Zudem fordern 62 Prozent der Befragten eine Flexibilisierung der Arbeitszeit durch Erhöhung der maximalen Tagesarbeitszeit auf zwölf Stunden.

Weitere Themen der Studie

  • 72% der Unternehmer wären bereit die Wirtschaftsförderung zu kürzen
  • Entrümpelung der Gewerbeordnung hat nur für jeden vierten Unternehmer Priorität

Studiensteckbrief

Die Befragung wurde von KREUTZER FISCHER & PARTNER im September 2016 als Eigenstudie durchgeführt. 
Grundgesamtheit: Eigentümergeführte, mittelständische Unternehmen in Österreich mit 20 bis 250 Beschäftigten der ÖNACE-Klassen 1010 bis 9529
Stichprobe: n=407 (geschichtete Zufallsauswahl - branchenbezogen)
Kontaktperson:  Eigentümer | Unternehmer
Methodik: Telefonische Interviews
Standardabweichung: maximal 5,0 Prozentpunkte

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