US-Wahl 2016 am „Tag danach“ - Österreich macht sich Sorgen

10. Nov 2016 • News • marktmeinungmensch • Marktforschung • Infografik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Laut einer aktuellen Umfrage befürchten die meisten Österreicher negative Effekte auf Politik, Wirtschaft und Sicherheit.

Zuallererst schadet die Entscheidung in den USA dem internationalen Ansehen des Landes, 70 Prozent der Österreicher sehen hier einen klar negativen Einfluss. In einer ähnlichen Größenordnung vermutet man auch negative Auswirkungen auf die Weltpolitik, zu unterschätzen sind auch nicht die nun folgenden Entwicklungen auf den Finanzmärkten bzw. für die Flüchtlingskrise im Nahen Osten. Während man die allgemeinen Beziehungen zwischen den USA und Russland unter „Putin-Freund“ Trump zum Teil im Aufwind sieht, erwartet man im Gegensatz dazu rauere Zeiten zwischen den USA und der EU. Was auffällt: Österreich dürfte in einer sich möglicherweise verändernden Weltordnung nur eine geringe Rolle spielen – jeweils rund die Hälfte geht davon aus, dass der neue Republikaner im Weißen Haus keinerlei Einfluss auf Österreichs Wirtschaft bzw. Politik hat. Keine Befürchtungen hat man zudem im Hinblick auf etwaige Einflüsse für das eigene Leben.

 

Studiensteckbrief

Quelle: Market Institut; n=400 Online Interviews unter der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren; Erhebungszeitraum: 9. November 2016, maximale statistische Schwankungsbreite bei n=400 +/- 5,00 Prozent

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