„War for Talents“ – warum bekriegen sich die Unternehmen auf einmal?

06. Feb 2018 • News • meinungsraum.at • Marktforschung • Marktforschungstool • Arbeitswelt

Der steigender Fachkräftemangel und Schwierigkeiten die richtigen Kandidaten zu finden treibt den Wettbewerb um junge Nachwuchstalente. Der "War for Talents" findet nicht nur zwischen den Organisationen statt, sondern auch zwischen Branchen und Regionen. Die Unternehmen finden sich in einem umgekehrten Rollenbild wieder, in dem sie diejenigen sind, die sich bei potentiellen Kandidaten bewerben und von sich überzeugen müssen.

Der Arbeitgebermarke auf der Spur – Emotional Profiling mit EmPro

Fest steht: nur Unternehmen, die es schaffen auch emotional zu bewegen, bleiben nachhaltig im Gedächtnis. Dies gilt für das Employer Branding gleichermaßen wie auch für das Produktbranding. Warum diese beiden Bereiche gar nicht erst getrennt zu betrachten sind und welche Rolle Emotionen dabei spielen bzw. wie man diese messbar und sich damit zu Nutze machen kann, wollen wir uns in diesem Beitrag ansehen. Doch gehen wir ein paar Schritte zurück: warum überhaupt Employer Branding bzw. die Entwicklung einer Arbeitgebermarke?

„War for Talents“ – warum bekriegen sich die Unternehmen auf einmal?

Demografische und arbeitsmarktbezogene Entwicklungen verschärfen die Situation am Arbeitsmarkt. So wird z.B. ein Anstieg des Altersschnitts der Erwerbstätigen in den kommenden Jahren erwartet. Grund dafür sind die sogenannten „Baby Boomer“ in den 60er Jahren. Als Folge dessen werden laut Prognose der Statistik Austria im Jahr 2022 erstmals mehr Personen ins Pensionsalter übertreten, als Jugendliche und Zuwanderer nachrücken.

Eine tragende Rolle spielt der Wertewandel, der sich in den letzten Generationen vollzogen hat. Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung stehen im Vordergrund und sind mindestens genauso wichtig wie die finanzielle Abgeltung. „High Potentials“ werden immer anspruchsvoller und die Wahl des Arbeitgebers basiert immer weniger auf Vernunft. Wie in fast allen Bereichen unseres Lebens spielen auch bei dieser Entscheidung Emotionen eine tragende Rolle. Je mehr Job-Angebote jemand hat, desto größer ist der Einfluss von Gefühlen auf die Entscheidung. Was verbindet man mit dem Unternehmen, kann man sich damit identifizieren? Wie stark kann es (potentielle) Bewerber für sich begeistern?

Die Auswirkungen für den Arbeitsmarkt sind jetzt schon spürbar: Steigender Fachkräftemangel, Schwierigkeiten die richtigen Kandidaten zu finden. Der Wettbewerb um junge Nachwuchstalente ist in vollem Gange und findet nicht nur zwischen den Organisationen statt, sondern ebenso zwischen Branchen und Regionen. Die Unternehmen finden sich als Folge dessen in einem umgekehrten Rollenbild wieder, in dem sie diejenigen sind, die sich bei potentiellen Kandidaten bewerben und von sich überzeugen müssen.

Die Erfahrung hat gezeigt das wertorientierte Unternehmen grundsätzlich besser performen in dieser Hinsicht. Die unternehmenseigenen Werte gilt es zu definieren und richtig zu kommunizieren – aktives Employer Branding. Wie schaffe ich es meine bestehenden, sowie potentiellen Mitarbeiter auf emotionaler Ebene anzusprechen und den Funken der Begeisterung zu entfachen?

Mit Glaubwürdigkeit zum erfolgreichen Employer Branding

Der Schlüssel zur Entwicklung einer erfolgreichen Arbeitgebermarke ist es authentisch zu sein. Was nach außen hin kommuniziert wird, muss auch tatsächlich IM Unternehmen gelebt werden. Employer Branding wirkt immer in zwei Richtungen:

Mit Glaubwürdigkeit zum erfolgreichen Employer Branding Der Schlüssel zur Entwicklung einer erfolgreichen Arbeitgebermarke ist es authentisch zu sein. Was nach außen hin kommuniziert wird, muss auch tatsächlich IM Unternehmen gelebt werden. Employer Branding wirkt immer in zwei Richtungen:

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