Wissen ist Macht - Wissensmanagement in Social Enterprises

07. Dez 2015 • News • zukunftsinstitut • Marktforschung • Trendforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Online & IKT & Elektronik • Arbeitswelt

Die proaktive Nutzung von Social Media sowie die visuelle Aufbereitung von Daten sind wichtige Tools für das Wissensmanagement von morgen. „Wissen ist Macht“ – mit diesem Konzept sind die meisten der heute im Arbeitsleben stehenden Menschen vertraut. Damit im Unternehmen Ideen florieren und Innovation gedeiht, muss das Wissen möglichst frei fließen, Austausch gefördert und gefordert werden, müssen alte Zurückhaltestrategien aufgebrochen werden.


„Wissen ist Macht“ – mit diesem Konzept sind die meisten der heute im Arbeitsleben stehenden Menschen vertraut. Schließlich wurden wir nach diesem Motto erzogen und auch in der Schule entsprechend sozialisiert: Was in Unternehmen heute Collaboration genannt wird und hoch gefragt ist, hieß im Klassenzimmer schlichtweg Abschreiben, war verpönt und wurde bestraft; denn nur, wer mehr weiß als die anderen, bekommt die gute Note. Die zugrundeliegende Haltung prägt fürs Leben: Wer etwas weiß, ist im Vorteil. Daher wird Wissen zurückgehalten und als Machtfaktor zum richtigen Zeitpunkt ausgespielt.

Im Laufe der beruflichen Karriere gräbt sich dieses Muster tiefer ein und entwickelt sich zur Kultur des „Information Hiding“ weiter, die entweder mit machiavellischer Finesse angewendet wird oder schlichtweg den Alltag in Firmen prägt. Immer wieder sitzen wir dem Irrglauben auf, dass die Kostbarkeit des Wissens sich aus dessen Verknappung ergibt. Doch Innovation ist immer auch „Abschreiben“, Erkennen von Nützlichem in Bestehendem, Neusortieren von Bekanntem und Neuordnen von Vorhandenem.

Demokratisierung des Wissensflusses

Damit im Unternehmen Ideen florieren und Innovation gedeiht, muss das Wissen möglichst frei fließen, Austausch gefördert und gefordert werden, müssen alte Zurückhaltestrategien aufgebrochen werden. Und zwar hierarchie- und abteilungsübergreifend, denn in komplexen Sachlagen und kreativen Aufgabenstellungen muss häufig auf Wissen zugegriffen werden, das über Strukturen hinweg verteilt ist.

Der Austausch im Unternehmen wird demokratischer, jeder kommuniziert mit jedem. So wichtig diese Forderung nach vernetzten Strukturen und frei fließender Information auch ist: Unsere aktuellen Arbeitsmittel und Prozesse sind dazu mehr schlecht als recht geeignet. Wer freier Kommunikation die Tür öffnet, muss Strategien entwickeln, mit der Informationsüberflutung zu leben.

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