Erstmals mehr als 19 Mio. Nächtigungen in der Tourismus-Sommervorsaison 2018

01. Aug 2018 • News • Statistik Austria • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Infografik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Gastronomie

In der Sommervorsaison 2018 (Mai und Juni) wurden laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria 19,22 Mio. Gästenächtigungen gemeldet (darunter 12,66 Mio. Nächtigungen ausländischer Gäste), um 4,3% mehr als in derselben Periode des Vorjahres. Damit wurden für diesen Zeitraum zum ersten Mal mehr als 19 Mio. Nächtigungen registriert. Sowohl bei den ausländischen (+5,2%) als auch bei den inländischen Gästenächtigungen (+2,5%) gab es deutliche Zunahmen. Die Zahl der Gäste erreichte in der Periode Mai/Juni 2018 mit 7,00 Mio. (+5,1%) ebenfalls einen neuen Höchstwert.


Nächtigungszuwächse wurden für alle Herkunftsländer beobachtet – mit Ausnahme von Italien (-5,8%), Russland (-0,7%) und Dänemark (-15,5%). Das wichtigste Herkunftsland Deutschland erzielte mit 6,89 Mio. Nächtigungen ein Plus von 5,4%. Die höchsten relativen Zuwächse verbuchten Gästenächtigungen aus Polen (+18,0%), gefolgt von der Tschechischen Republik (+15,6%), den Niederlanden (+6,5%) und Ungarn (+5,9%; siehe Tabellen 3 und 4).

Im Juni 2018 wurden 10,71 Mio. Übernachtungen registriert. Das entspricht einem Rückgang von 5,0% im Vergleich zum Juni 2017 (siehe Tabelle 1). Diese Abnahme ist auf Feiertagsverschiebungen zurückzuführen – Pfingsten und Fronleichnam fielen letztes Jahr in den Juni, 2018 hingegen in den Mai.

1. Halbjahr 2018: erstmals mehr als 75 Mio. Nächtigungen und mehr als 21 Mio. Gäste

Im ersten Halbjahr 2018 (Jänner bis Juni 2018) wurden 75,68 Mio. Nächtigungen registriert, was einer Zunahme von 4,3% entspricht. Seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen wurden im ersten Halbjahr noch nie so viele Übernachtungen verzeichnet. Sowohl die inländischen (+2,8% auf 18,44 Mio.) als auch die ausländischen Gästenächtigungen (+4,8% auf 57,24 Mio.) stiegen deutlich. Bei den Ankünften konnte mit einer Zunahme von 5,0% auf 21,40 Mio. ebenfalls ein neuer Höchstwert erreicht werden (siehe Tabellen 5 und 6).

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