Gästerekord in der bisherigen Tourismus-Wintersaison 2015/16 in Österreich

29. Mär 2016 • News • Statistik Austria • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Tourismus, Freizeit & Sport • Gastronomie

In der bisherigen Wintersaison 2015/16 (November 2015 bis Februar 2016) wurden 47,06 Mio. Nächtigungen (+1,7%) sowie 12,45 Mio. Ankünfte (+3,5%) in österreichischen Beherbergungsbetrieben registriert. Diesen vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria zufolge erreichte sowohl die Zahl der Ankünfte als auch jene der Nächtigungen einen neuen Höchstwert für die ersten vier Monate der Wintersaison.


Für die Zunahme der Nächtigungen ausländischer Gäste waren vorwiegend die Herkunftsmärkte Deutschland (+1,6%), die Schweiz und Liechtenstein (+5,8%), das Vereinigte Königreich (+6,5%), aber auch Belgien (+4,4%) sowie die Tschechische Republik (+7,0%) verantwortlich. Die russischen Gästenächtigungen verzeichneten einen Rückgang von 28,0% auf 0,52 Mio. Die Nächtigungszahl in Hotelbetrieben nahm in den ersten vier Monaten der aktuellen Wintersaison in der 5-/4-Stern-Kategorie um 2,2% zu, in 3-Stern-Betrieben sank die Nächtigungszahl leicht um 0,2%, in jenen der 2-/1-Stern-Kategorie um 0,3%. Privatquartiere verzeichneten Nächtigungsrückgänge von 4,0%, während private Ferienwohnungen/-häuser eine Zunahme von 2,9% verzeichnen konnten. In gewerblichen Ferienwohnungen lagen die Nächtigungszuwächse bei 5,1% (siehe Tabellen 1 und 2).

Februar 2016: Höchstwert mit 17,74 Mio. Nächtigungen

Im Monat Februar, dem nächtigungsmäßig wichtigsten Monat der Wintersaison, stiegen diesjährig sowohl Ankünfte als auch Nächtigungen: Mit dem höchsten jemals erhobenen Wert von 17,74 Mio. wurde die Zahl der Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,0% oder 519.500 Nächtigungen übertroffen. Die Zahl der Ankünfte stieg mit 4,7% auf ein neues Höchstniveau von 3,88 Mio., um rd. 172.900 mehr als im Februar 2015; damit haben sich diese in den vergangenen 20 Jahren (Februar 1996: 2,38 Mio. Ankünfte) um knapp zwei Drittel erhöht. Die Übernachtungen stiegen im selben Zeitraum um fast ein Drittel(+30,6%).

Die Ausländernächtigungen legten im Gegensatz zu den Inländernächtigungen (-0,6%) um 3,9% auf 14,38 Mio. zu. Die Nächtigungszunahme deutscher Gäste(+2,1% auf 6,23 Mio.) und anderer wichtiger Herkunftsländer konnte die Rückgänge vor allem bei russischen (-8,1% oder 0,11 Mio. Nächtigungen) und niederländischen Gästen (-8,5% oder 2,40 Mio. Nächtigungen; Frühlingsferien fielen zum Teil in den März) kompensieren. Da die Sportwochen 2016 im Februar stattfanden, legten die Nächtigungen der Schweizer Gäste um ein Viertel (+25,3%) auf 803.700 zu (Jänner 2016: -19,6%).

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