Jänner bis Oktober 2016: Einfuhren leicht positiv (+0,7%), Ausfuhren stagnieren (+0,01%)

09. Jan 2017 • News • Statistik Austria • Marktdaten • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

Der Gesamtwert der Einfuhren von Waren lag im Zeitraum Jänner bis Oktober 2016 laut vorläufiger Ergebnisse von Statistik Austria mit 111,74 Mrd. Euro um 0,7% über dem Vorjahreswert, der Wert der ausgeführten Waren lag bei 109,16 Mrd. Euro und blieb somit nahezu unverändert (+0,01%). Das Defizit der Handelsbilanz belief sich auf 2,57 Mrd. Euro nach 1,82 Mrd. Euro in der Vorjahresperiode.


Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 79,82 Mrd. Euro (+2,1%). Der Wert der in diese Länder versandten Waren zeigte ebenfalls einen Anstieg zur Vorjahresperiode (+1,0%) und betrug 76,06 Mrd. Euro. Die Zuwächse lagen somit in beiden Verkehrsrichtungen über dem globalen Durchschnitt. Das Handelsbilanzdefizit mit der Europäischen Union belief sich auf 3,77 Mrd. Euro.

Der Außenhandel mit Drittstaaten wies im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sowohl einen Rückgang bei den Importen (-2,6% auf 31,91 Mrd. Euro) als auch bei den Exporten (-2,2% auf 33,11 Mrd. Euro) auf. Daraus ergab sich ein Handelsbilanzaktivum mit Drittstaaten von 1,19 Mrd. Euro; was bedeutet, dass mehr Waren in Drittstaaten ausgeführt als von dort eingeführt wurden.

Monatsergebnis Oktober 2016: Einfuhren -1,4%, Ausfuhren -4,2%

Im Berichtsmonat Oktober 2016 lag der Wert der Einfuhren von Waren bei 11,57 Mrd. Euro (-1,4% gegenüber Oktober 2015), der Wert ausgeführter Waren belief sich auf 11,10 Mrd. Euro (-4,2%). Die Handelsbilanz wies ein Defizit in Höhe von 0,46 Mrd. Euro auf.

Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union bezog Österreich im Oktober 2016 Waren im Wert von 8,28 Mrd. Euro; Waren im Wert von 7,69 Mrd. Euro wurden in diese Länder versandt. Gegenüber Oktober 2015 verringerten sich sowohl die Eingänge aus den EU-Ländern (–1,1%) als auch die Versendungen (–4,8%). Dies führte mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union zu einem Handelsbilanzdefizit in Höhe von 0,58 Mrd. Euro.

Die Importe aus Drittstaaten beliefen sich auf 3,29 Mrd. Euro und zeigten gegenüber dem Vorjahresmonat eine Abnahme von 2,2%; die Exporte waren ebenfalls rückläufig (-2,8% auf 3,41 Mrd. Euro). Das daraus resultierende Aktivum der Handelsbilanz mit Drittstaaten lag bei 0,12 Mrd. Euro.

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